Frauen & Geld – ein Thema, das für viele nicht zusammen passt. Vor allem für Frauen selber nicht. Dabei ist es so wichtig sich finanziell weiter zu bilden. Wieso? Wusstest du, dass 16,2 % der alleinstehenden Frauen unter Altersarmut leiden? Bei der Recherche für meine Masterarbeit konnte ich eindeutig Zahlen finden, dass Frauen im Alter nicht finanziell abgesichert sind. Da sollte sich schnell etwas ändern. Die Zeiten, dass man sich auf den Mann als Vorsorge verlässt sind lange vorbei.

A man’s money will never excite an independent woman.

Frauen sind oft nicht nur vom Arbeitgeber abhängig, sondern auch vom Partner. Wenn es als Frau darum geht, mehr zu verdienen stellt sich schnell die Frage: Familie oder Karriere? Dass der Mann die Finanzen regelt ist seit vielen Jahren Gang und Gebe. Aber was, wenn Frau dann plötzlich alleine dasteht?

Jetzt fragst du dich vielleicht, wo du überhaupt anfangen sollst. Wie macht man denn die ersten Schritte, wenn es darum geht finanziell unabhängig zu werden?

  1. Werde dir bewusst, dass du keine Ahnung hast – sie aber brauchst

Oft spreche ich mit Freundinnen darüber, wie sie mit ihren Finanzen umgehen und wundere mich, dass es für sie gar kein Thema ist. Da wird nicht darüber nachgedacht zu sparen, anzulegen oder überhaupt mehr zu verdienen. Wenn ich mit Männern spreche, geht es immer darum wie man überhaupt Geld verdient ohne zu arbeiten. Werde dir also erst einmal bewusst, dass du noch gar nichts über das Thema Finanzen weißt, dass du aber unbedingt mehr wissen solltest. Selbst, wenn du dich auf einen Partner verlässt, schadet es doch nicht auch Ahnung zu haben, oder?

  1. Verschaffe dir einen Überblick.

Das wichtigste zuerst: Verschaffe dir erstmal einen Überblick über deine Finanzen. Wie viel Geld hast du auf deinem Girokonto, was hast du auf deinen Sparkonten und wie viele Schulden hast du aktuell? Weißt du, wie viel du pro Monat für Schuhe, Kleidung oder Alkohol ausgibst? Wenn nicht, fang damit an ein Haushaltsbuch zu führen. Ja, ein Hausmutti-Haushaltbuch. Es geht lediglich darum, ein Gefühl dafür zu bekommen was du für Ausgaben hast und wo du vielleicht sparen könntest.

  1. Sparen!

Du wirst dir nur ein finanzielles Polster auf, wenn du von deinem Geld auch etwas behältst. Überweise an jedem 1. des Monats mindestens 10% deines Einkommens auf ein Sparkonto. Nur so kannst du dir etwas aufbauen, worauf du im Notfall zurückgreifen kannst. Dieses Geld gilt wirklich als absoluter Notfallgroschen! Ansonsten versuche dir ein Konten-System aufzubauen. Ich arbeite aktuell mit 4 Konten. Das Prinzip erkläre ich ausführlich in einem anderen Beitrag (mehr dazu am 10.09.).

  1. Bilde dich finanziell weiter!

Wenn du Spaß daran gefunden hast, selbst für deine Finanzen verantwortlich zu sein dann empfehle ich dir, dich unbedingt weiter zu bilden. Du wirst dein Wissen nur weiter ausbauen können, wenn du Zeit in deine Bildung investierst. So lernst du neue Wege deine Finanzen zu schützen oder auch auszubauen durch investieren. Bücher könnte ich dir an dieser Stelle viele empfehlen aber wir halten es mal bei 3 Tipps:

Der Weg zur finanziellen Freiheit – Bodo Schäfer

Rich dad, poor dad – Robert T. Kiyosaki

& natürlich Lean in – Sheryl Sandberg (Schau mal HIER für einen Einblick)

Natürlich bedeutet es Arbeit, sich in das Thema Finanzen einzuarbeiten und vielleicht macht es dir auch Angst, weil du mit dem zufrieden bist, was du aktuell hast. Aber die Arbeits- und Finanzwelt wird sich in den nächsten Jahren drastisch verändern und da ist es von Vorteil, wenn auch du dich veränderst und vor allem weiterbildest!