Teil 3 – endlich stellen wir uns mal die richtigen Fragen. In Teil 2 haben wir zunächst erstmal gesammelt, was uns dieses Jahr berührt / bewegt hat. In Teil 3 gehen wir nun in den Schmerz rein.

Ich weiß nicht wie es bei dir war aber für mich war 2017 ein Jahr das von Trauer und Schmerz durchzogen war. Sei es nun die falsche Jobwahl, von angeblichen Freundinnen enttäuscht zu werden oder einen geliebten Menschen gehen lassen zu müssen – Veränderung gehört zum Leben dazu. Sicher hast du auch Situationen empfunden, die dir wehgetan haben. Lass uns einmal gemeinsam durch das Jahr gehen und folgende Fragen gemeinsam durchgehen:

  • Was ist negatives im letzten Jahr passiert?
  • Welchen Einfluss hatte ich auf diese Dinge und wenn ich einen Anteil daran hatte, was kann ich für die Zukunft daraus lernen damit es nicht wieder vorkommt?
  • Welche Fehler habe ich im vergangen Jahr gemacht?
  • Welche Abschiede fielen mir in diesem Jahr schwer? Wie ist es dazu gekommen?
  • Welche Chancen habe ich in diesem Jahr verpasst, wieso empfinde ich diese als verpasste Chancen?
  • Welchen Einfluss hatte ich auf diese Ereignisse und was kann ich tun, damit es in Zukunft nicht mehr passiert?

Auch an dieser Stelle ist es wichtig ehrlich zu dir zu sein. Gibt es vielleicht Menschen in deinem Umfeld, von denen du besser Abschied nehmen solltest aber du traust dich einfach nicht es zu „beenden“? Oder sind Probleme ungelöst, die dich aber belasten? Dann ist genau jetzt der Moment um die Dinge aufzuschreiben. Ich weiß, es tut weh mit dem Schmerz zu arbeiten aber es ist nötig um daraus stärker hervorzugehen.