Ein Beitrag von Christin Stoldt.

Kennst du dieses Gefühl, wenn plötzlich der Groschen fällt? Du einen bestimmten Zusammenhang erkennst, oder Worte auf einmal ganz anders begreifst? Genau so ging es mir, als ich kürzlich mal wieder über den Spruch
„The best view comes after the hardest climb.“ gestolpert bin. Bereits tausend Mal gelesen, dabei immer stumm genickt – und zwei Minuten später schon nicht mehr daran gedacht.

Letztens, da war es anders. Gelesen und ka-ching! Da hat Etwas richtig Sinn gemacht! Das brachte mich so sehr zum Nachdenken, dass ich irgendwann bei der Ursprungsfrage landete: Warum TUN manche Menschen gewisse Dinge einfach – und andere eben nicht?! Umziehen in eine neue Stadt und das schon übermorgen. Den Job kündigen, ohne eine neue Zusage zu haben. Heute mal Brokkoli zum Reis, anstatt den üblichen Spinat. Trainingsplan dauerhaft durchziehen. Eigenes Café eröffnen. Spontantrip nach Paris. Einfach mal machen. Manche Menschen leben ganz sprichwörtlich am Limit, während der Rest vielleicht ganz gerne würde, aber nun ja… es nicht so richtig tut – weil wegen ist so.

Warum ist das aber der Fall?! Wo kommt das her, dieses Zögern, Zweifeln und in der Komfortzone verharren?! Und noch wichtiger: wie kommen wir da raus? 🙂

Alles beginnt und fällt damit, wie du zu dir selbst stehst. Nimmst du dich selbst zu 100 Prozent an, so wie du bist? Mit all deinen Facetten, Farben, Erlebnissen? Oder gibt es Sachen, die du dir insgeheim immer wieder vorwirfst? Wie redest du mit dir selbst? Sprichst du dir Mut zu, oder redest du dir schon von vornherein ein, dass es eh nicht klappt? Wie gehst du mit dir um, wenn niemand zusieht? Behandelst du dich liebevoll, oder beleidigst du dich schon fast?

Letzte Frage: Glaubst du eigentlich an dich?

Jetzt wirst du an bisherige Erfahrungen in deinem Leben denken, die dich enttäuscht haben. In denen du, deiner Meinung nach, versagt hast. Die gescheiterte Beziehung, die versemmelte Prüfung, die 7 Kilo die du immer noch nicht abgenommen hast. Du fühlst dich wie ein Loser. Wolltest Ergebnisse bringen, und es hat einfach nicht geklappt. Das schwächt dich extrem und macht dich müde.

Ich sage dir: Hey! Ist doch egal! Lass uns doch mal nicht so streng mit uns sein. Wir sind im Herzen alles Kinder – wir dürfen hinfallen und Fehler machen. Nein, wir sollen sogar Fehler machen. Ohne Regen kein Regenbogen. Ohne Patzer kein Learning. Verzeih es dir! Es ist nicht schlimm – du bist ein Kind, nicht perfekt und die ganze Zeit am lernen und ausprobieren. Wir brauchen das: die nicht so tollen Erfahrungen, die gemischten Gefühle, das wieder und wieder Stolpern. That’s life! Ein Kind sieht jeden Tag als einen neuen Anfang und eine neue Chance ganz unbeschwert und lachend durch die Pfützen zu springen. Lass uns wieder zu der Mentalität zurückfinden.

Das Wichtige ist, dass du dich genau jetzt dazu entscheidest, mutig zu sein und an dich zu glauben. Dass du gut genug bist, so wie du bist. Dass du alles sein kannst, was du möchtest – weil du all das, was dafür nötig ist, bereits in dir trägst. Glaub an die Stärke, die du in dir hast. Die dich dorthin bringen wird, wo der Ausblick immer am allerkrassesten ist – der Punkt nach der härtesten Wanderung und dem heftigsten Aufstieg.

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