Wow, heute vor einem Jahr habe ich meinen Blog Shewolf Business veröffentlicht. Zeit, einen Blick zurück zu werfen, was sich seitdem getan hat.

Es ist der 15.06.2017. Mein Blog geht offiziell online und ich bin mehr als motiviert. Ich weiß noch genau, wie ich mich reingesteigert habe: Welches Design, was schreibe ich, welche Kategorien, wer wird es wohl lesen. Für mich war es DAS Projekt um endlich etwas eigenes auf die Beine zu stellen. Und ich bereue es keinen Tag. Aus Shewolf ist eine kleine aber feine Marke geworden, die direkt jeder mit mir verknüpft. Shewolf ist das was mich ausmacht. Shewolf bin ich.

Ich wurde oft gefragt, was ich hinter Shewolf Business verstehe. Warum ich das mache. Was ich damit aussagen will. Soll ich dir was sagen? Ich hatte doch selbst keine Ahnung. Ich wollte etwas machen, um Frauen auf ihrem Weg zu ihrerer eigenen Stärke zu unterstützen und hatte das Gefühl, es gibt irgendwie noch nichts. Inzwischen weiß ich, es gibt mehr als ich dachte. Es hatte nur scheinbar nicht seinen Weg zu mir gefunden.

Shewolf, das bedeutet für mich Stärke. Führer eines Rudels zu sein. Mit Beispiel voran zu gehen. Durchsetzungsvermögen und Durchhaltevermögen zu zeigen, wenn es darauf ankommt. Für die Schwächeren zu kämpfen. Im Team zu kämpfen. Aber vor allem: Mich als Frau nicht für meine Stärke verstecken zu müssen.

Was hat sich denn nun seit dem einem Jahr getan? Ich würde es kurz zusammenfassen mit: Es hat sich ALLES verändert. Ich wohne nicht mehr in der Stadt, in der ich vor 1 Jahr gewohnt habe. Ich habe mein Umfeld zu 95% verändert. Ich habe andere Ziele. Ich habe meinen Beziehungsstatus verändert. Ich habe mein Masterstudium abgeschlossen. Ich habe mich gegen einen 9to5 Job in der Branche entschieden, für die ich ausgebildet wurde. Ich würde sagen, ich habe mich so sehr weiterentwickelt, wie noch nie in meinem Leben – in einem Jahr. Aber ganz ehrlich: Ich habe immer noch keine Ahnung wo es hingeht. Ich kenne mein persönliches Ziel heute klarer als vorher, aber von dem Weg habe ich immer noch keine Ahnung. Aber weißt du was? Es ist mir inzwischen egal. Es ist ein Prozess. Das habe ich verstanden.

Ein Jahr später ist es also Zeit inne zu halten und zu reflektieren. Ich möchte dir natürlich etwas Praktisches mit an die Hand geben, was ich aus dem Schritt, in die Öffentlichkeit mit meinen Gedanken und Ansätzen zu treten, gelernt habe und Achtung: Das hast du alles schon mal gehört.

  1. Hab keine Angst vor Fehlern.
    Gott, was habe ich mir Gedanken gemacht worüber ich schreiben soll und vor jedem neuen Artikel habe ich mich wieder gefragt, ob das denn jemand lesen wird. Ob sich dadurch vielleicht jemand angegriffen fühlen wird. Wen interessiert das denn eigentlich? Weißt du, wofür sich Menschen am meisten interessieren? Richtig. Für sich selbst. Nicht für dich. Glaub mir, es wird immer Menschen geben, die dich für das kritisieren was du tust. Es wird immer Zweifler, Nörgler, Kritiker geben aber am Ende des Tages zählt nur, was Du von dir selber denkst. Das ist alles was zählt.
  2. Wenn du losgehst, wird sich der Weg vor dir auftun.
    Ich hatte absolut keine Ahnung von WordPress oder Websitengestaltung als ich mir Shewolf in den Kopf gesetzt habe. Ich hatte keine Kontakte, ich hatte wenig Support und vor allem nicht genug vorbereitete Artikel aber es hat sich jedes Mal wieder ergeben. Und wenn es sich nicht ergeben hat, dann ist davon auch niemand gestorben. Nichtsdestotrotz hat sich dafür für mich alles verändert. Ich wurde anders von den Menschen wahrgenommen, ich stand für sie für gewisse Werte und sie haben mich mit meinem kleinen Projekt verknüpft. Dadurch wurde wieder anderen Menschen davon erzählt. Dadurch kam ein neues Projekt. Dadurch kam ein neuer Mensch in mein Leben. Ein neues Buch, ein neues Seminar … glaub mir, ich kenne den Weg auch heute nicht aber ich weiß ganz genau, wenn ich kontinuierlich weiter gehe dann wird sich der Weg von alleine auftun.
  3. Es ist jeden verdammten Tag eine Entscheidung.
    Heute verstehe ich wirklich, was es bedeutet 100% eine Entscheidung für etwas zu treffen. Heute verstehe ich, dass es jeden Tag darauf ankommt, sich dafür zu entscheiden. Und dabei rede ich nicht nur von Shewolf Business. Das kannst du auf alles in deinem Leben anwenden. Lass es Freundschaften, Partnerschaft, Business oder Sport sein. Wenn du dich selbst nicht dazu verpflichtest und weißt, wofür du es tust wirst du früher oder später Ausreden finden, dass es schon okay ist aufzuhören. Dass es schon okay ist, wenn es nicht voran geht. Ja, manchmal ist es das. Manchmal ist loslassen die beste Option. Aber manchmal ist es verdammt nochmal hart und dann musst du trotzdem dadurch, weil auf der anderen Seite etwas großartiges auf dich wartet. Schmerz gehört zum Wachstum dazu. Versteh mich nicht falsch, ich bin kein Freund von 24/7 hustle. Aber 100% zu geben sind nun mal anstregend. Das wird kein Spatziergang wenn du wirklich etwas verändern möchtest in der Welt. In deinem Leben. In deiner Beziehung. Aber am Ende wird es sich lohnen.Shewolf Business ist und bleibt mein Baby. Genau darum wird es mit diesem Artikel auch weitergehen. Nicht mehr mit dem Druck leisten zu müssen, sondern leisten zu dürfen. Weil ich es möchte. Für mich. Um doch noch den ein oder anderen mit meinem Weg zu inspirieren. Aber weil ich selbst noch keine Ahnung von meinem Weg habe, wird auch das Dokumentiert. Weiter weg von noch mehr Content, den wir sowieso nicht mehr konsumieren können im Informationoverload, hin zu meiner persönlichen Geschichte. Hin zu meinem Weg von der Studentin mit Aussicht auf Top-Management Position hin zur Lady with a vision. Hin zu meinem shewolfmäßigen Weg zur Unternehmerin, die zu dem Vorbild wird, dass sie selbst gesucht hat.Und zum Schluss möchte ich vor allem DANKE sagen. Danke, an jeden einzelnen von euch, der meine Blogbeiträge gelesen hat. Die mich unterstützt hat. Kommentiert hat. Teil des Ganzen war. Mit Ideen und Inspiration oder auch technischem Support an meiner Seite war. Danke an die, die von Anfang an Fan waren und jetzt vielleicht im stillen meinen Weg weiter beobachten. Und danke an alle Hater, die sagen, ach das wird doch sowieso nichts. Mach du mal, du scheiterst eh. Die den Daumen runter unter jedem Youtube Video drücken.Genau deshalb gehe ich weiter. Weil die, die mich unterstützen überwiegen. Weil das Gefühl, während ich diese Worte schreibe mir mehr gibt, als es Likes und Daumen hoch jemals tun könnten. Weil ich unglaubliche Menschen in meinem Leben habe, die mich Tag für Tag inspirieren und von denen ich lernen darf. Lernen, was ich nicht kann aber vor allem lernen, was ich alles bereits erschaffen habe.
  4. Du bist der Schöpfer deiner Realität. Every. Single. Day.